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Zu Gast bei solute Beyond the Cart: Die Power der Personalisierung

Woher wissen die ganzen Online-Shops, welche Produkte ich mir wünsche? Die Antwort ist simpel: Personalisiertes Marketing. In der Podcast Folge “Die Power der Personalisierung” von unserem Partner solute (billiger.de) sprechen Nicola von solute und Jörg von DYMATRIX (ehemals ECONDA) über die häufigsten Fragen und Herausforderungen zum Thema Personalisierung im Marketing. Wir haben die wichtigsten Fragen für Dich zusammengefasst.

Willkommen Jörg, für was bist du bei DYMATRIX zuständig?

Jörg: Ich arbeite bereits seit fast zwölf Jahren bei DYMATRIX und habe davon über neun Jahre engen Kontakt im Customer Success mit unseren Kunden gehabt. Seit drei Jahren betreue ich unser Partnernetzwerk mit bis zu 400 Partnern und freue mich, wie gerade mit Euch von solute, viele spannende Projekte zusammen zu realisieren. Durch das Zusammenspiel unserer Lösungen schaffen wir mit unseren Partnern immer wieder einen großen Mehrwert für unsere Kunden.

Lohnt sich Personalisierung und kann jeder personalisieren?

Jörg: Personalisierung lohnt sich immer. Ob im Online-Shop, auf der Website, auf Marktplätzen oder für Publisher und Advertiser. Im stationären Handel schaffen Verkäufer:innen Dir ein tolles Einkaufserlebnis und beraten Dich, sodass Du als Kund:in gerne wieder dort einkaufst. So habe ich persönlich auch einen Plattenladen, bei dem der Verkäufer mittlerweile besser weiß, welche Musik mir gefällt, als ich selbst. Im E-Commerce haben wir für diese Beratung unsere Personalisierungs Tools. Mit Daten aus der Webanalyse können wir sogar noch bessere Empfehlungen abgeben als im stationären Handel. Dabei ist es egal ob B2C, B2B, mit großen oder kleinen Datenmengen – es gibt für alle eine passende Möglichkeit. Sei es durch KI-Vorhersagen oder der Wiedererkennung von Besucher:innen und deren historischem Verhalten.

Was ist bei Personalisierung besonders wichtig? 

Jörg: Die Besucher:innen sollten möglichst schnell angesprochen werden. Dafür eignen sich Banner, Teaser und Inhalte, die personalisiert ausgespielt werden. Grundlegend für eine effektive Personalisierung ist eine gute Webanalyse. Gerade Conversions oder die Geklickt-Gekauft-Quote sind hier wichtige KPIs. Hierdurch kann beispielsweise unsere eigene DYMATRIX-KI sehr gut lernen und eigene Empfehlungsregeln ausspielen. Im Großen und Ganzen gilt mein Fazit: Nicht zu kompliziert denken. Auch mit wenigen oder externen Daten kann unsere Personalisierungs-Plattform ECONDA Personalization sehr gut arbeiten und liefert dabei immer die besten Ergebnisse – und das alles in Echtzeit! Die Daten hierfür liefert unser eigenes Webanalyse Tool.

Welche Probleme und Schwierigkeiten können bei der Personalisierung im Marketing auftreten? 

Jörg: Die größte Herausforderung: Die meisten Unternehmen kennen ihre eigene Zielgruppe nicht. Sie haben zwar eine grobe Vorstellung, aber die Realität sorgt dann doch regelmäßig für große Überraschungen. So können Unternehmen keine personalisierten Empfehlungen geben, die wichtig für eine gute Customer Experience sind. Mit unserem Tool Customer Insights können wir die Persona unserer Kunden dagegen einfach analysieren und mit KI in Gruppen segmentieren.

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? 

Jörg: Auch wenn die DSGVO und Personalisierung an sich widersprüchlich sind, gibt es hier einfache Möglichkeiten. Wir selbst haben einen starken Fokus auf den Datenschutz bei unserer Webanalyse und somit einen sehr hohen Anspruch bei diesem Thema. TTDSG und DSGVO verbieten zwar die Wiedererkennung von Nutzer:innen, doch wir haben die Möglichkeit auch ohne personenbezogene Daten durch Interaktionsdaten in Echtzeit zu personalisieren. Dies ist dann aber noch keine 1-to-1 Personalisierung, die auf historische Daten von einzelnen Besucher:innen zurückgreifen kann. Vielmehr wird hierbei das Verhalten der Besucher:innen und deren Interaktionen mit Inhalten und Produkten in Echtzeit, als Grundlage für die personalisierte Ansprache genutzt.

Kannst Du einen Trend bei der Personalisierung erkennen?

Jörg: Der Trend geht ganz sicher in Richtung mehr Transparenz und Datenhoheit. Seit einigen Jahren unterstützen wir das Projekt „SDI4ECOM“ (Selbstbestimmte Digitale Identitäten), welches wir gemeinsam mit der Hochschule Offenburg und dem FZI (Forschungszentrum Informatik) aus Karlsruhe vorantreiben. Dabei geht es um die sogenannte „Self Sovereign Identity“ – also der vollen Datenhoheit. Wir sehen sehr großes Potenzial darin, zukünftig das Vertrauen der Endverbraucher:innen dank Transparenz und absoluter Datensicherheit zu gewinnen.

Hinzu kommt das bevorstehende Aus der Third-Party-Cookies, welches unsere Lösungen in keiner Weise betrifft. Für Publisher: innen und Adserver-Betreiber:innen stellt dies allerdings eine große Herausforderung dar. Daher kommen aktuell sehr viele Kunden, Interessenten und Partner auf uns zu, um mit unseren Lösungen First-Party-Data nutzen zu können.

Auch der Fokus auf KI und Customer Experience ist die letzten Jahre stark angestiegen. Wir setzen schon seit vielen Jahren Deep Learning Algorithmen für unsere Personalisierung ein und bieten nun auch im Bereich Analytics die Möglichkeit, ganz einfach per Texteingaben (Prompting) KI generierte Dashboards generieren zu lassen. In wenigen Sekunden baut dann unsere KI, die auf unseren Analysen trainiert wurde, für jedes nur erdenkliche Szenario immer das passende Dashboard auf.

Welche Shops kann man sich als Vorbild nehmen?

Jörg: Zusammen mit unseren Kunden haben wir unzählige coole Cases aufgebaut. Wer sich für Hunde interessiert, sollte mal bei “Alsa Hundewelt” vorbeischauen. Hier haben wir eine Personalisierung für das Erreichen der Versandkostenfrei-Grenze umgesetzt. Nutzer:innen können per Klick passende Zusatz-Produkte im Warenkorb hinzufügen und sehen, wie viel noch für den kostenlosen Versand fehlt.

Auch komplexere Anforderungen, wie bei Deutschlands größter Versandapotheke sind bei uns sehr gut aufgehoben. Hier war das Problem zu lösen, dass einige Medikamente nicht in Kombination mit speziellen anderen verkauft werden sollen, um die Wirkung der einzelnen Medikamente nicht zu beeinträchtigen oder gar unerwünschte Nebenwirkungen zu verursachen.

Aber auch reine Content-Personalisierung ist für uns kein Problem. Zusammen mit dem Sparkassen Verlag haben wir den ausgespielten Content für Nutzer:innen personalisiert, sodass immer nur die relevantesten Inhalte und Anwendungen empfohlen wurden. Das hat zu einer Verdoppelung der Klickrate geführt.

Wer sich für Use-Cases im B2B-Umfeld interessiert, sollte einfach mal bei Denios im Shop vorbeischauen und staunen.

Du willst auch mit der Personalisierung starten?

Finde weitere Infos über ECONDA Personalization oder buche direkt ein Erstgespräch mit unseren Spezialist:innen.

Den ungekürzten Podcast findest Du hier.

Veröffentlicht am 01.07.2024
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