Bist Du bereit für die Cyberweek? Deine Performance To-Dos inklusive Checkliste

Die kommenden Sommerwochen sind der ideale Start für eine vollumfassende Kampagnen-Planung mit erstklassiger Performance für die bevorstehenden Saison-Peaks inklusive Einbezug aller Gewerke und Tools. Ziel ist, eine maximale Konversion bei reibungslosem Betrieb – egal ob Saison-Alltag oder Black Week, Black Friday, Cyberweek oder welche Aktionen und Kampagnen Du noch fährst. Wie du intern deinen Shop optimieren solltest, um für die letzten Monate des Jahres perfekt vorbereitet zu sein, weißt du und dein Team besser als wir. Aber in dieser vierteiligen Reihe möchten wir euch Know How für das Management der wichtigen Bereiche Shop Performance und KPI Management mit econda mitgeben!  Alles damit du perfekt vorbereitet bist für die heißesten Wochen des Jahres. Black Week und Cyberweek.

Für den Part Shop Performance wird unser Partner ScaleCommerce das Know-How für euch aufbereiten. Die ScaleCommerce PaaS inkludiert neben dem skalierbaren Hosting der Shops, ein Best Practice Paket dessen Tools und Services, das Maximum an Performance sichern – ob im Alltag oder zu Peaks. 

Dabei ist Hosting nur mittel zum Zweck, den Server anzumieten ist heute für einen profitablen Shop nicht mehr ausreichend. Das Setup muss bsw. kontinuierlich überwacht, auf Schwachstellen analysiert und skalierbar sein. Ein tiefes Applications-Know-How und eine breite E-Commerce Expertise sind dafür unerlässlich. 

Alle ScaleCommerce Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung in der Arbeit mit OXID eShop, Shopware, Magento und Spryker. ScaleCommerce steht für maximale Performance von Shops, egal ob im Alltag, zu Kampagnen oder Peaks!

Deine Infrastruktur ist essentiell für erstklassige Performance

Unseren ersten Teil widmen wir der Infrastruktur. Als Performance-Lovers könnten Seiten mit Dos and Donts über Setup-Architektur füllen; wir beschränken uns aber auf die essentiellen Faktoren Performance, Architektur, Hardware-Auswahl und Ressourcen-Einsatz.

Deine To-dos für die Cyberweek und den Black Friday - partner, allgemein-en, e-commerce, news

Wir starten mit der Frage, was ist Performance?

Unter dem Begriff Performance verstehen wir zwei zentrale Eigenschaften: 

  • Kapazität des Shops: Wie viele Besucher können gleichzeitig im Shop klicken? 
  • Schnelligkeit der Seiten: Wie schnell laden die Seiten? 

Kapazität regelt man über Hardware. Je nach zu erwartendem Traffic skaliert man die Anzahl und Größe der Server (CPU Kerne) nach oben.

Performance bedeutet die Geschwindigkeit der Seitenladezeit für jeden einzelnen Besucher des Shops. Und dies ist ein Ergebnis aus der Geschwindigkeit der Server (Taktfrequenz) und Qualität der Software. 

Merke: Die tollste Software der Welt wird nicht performen, wenn die Server veraltet sind. Und im Umkehrschluss wird die neueste Technologie keine veralteten Software-Versionen retten. Nur wenn Applikation und Hardware perfekt aufeinander abgestimmt sind, kann das Maximum an Performance erreicht werden.

Musst du die Infrastruktur deines Shops komplett verstehen? 

Sicherlich nicht. Aber da wir davon ausgehen, dass du für den Kampagnen-Erfolg mit verantwortlich bist und Technik nicht zu deiner Alltags-Disziplin zählt, möchten wir dir die grundlegenden Ursachen von Performance-Problemen insbesondere unter Peaks aufzeigen.

Architektur deines Shop-Setups: Ist deine Architektur für Peaks wie Black Friday skalierbar? Kann deine Software auf mehreren Servern laufen? 

 Erste Ursache für einen Shop-Ausfall oder zu lange Ladezeiten: du betreibst deinen Shop auf einer Single-Server-Lösung. Wir empfehlen Shopbetreibern, deren Unternehmenserfolg von ihren Online-Shops abhängt, sich für eine verteilte Setup(-Architektur) zu entscheiden.

Das verteilte Setup sichert dir zwei wichtige Eigenschaften: Skalierbarkeit und Redundanz. Technisch bedeutet dies, dass dein Shop mehr als nur einen Server benötigt und in einem sogenannten Cluster läuft. 

Das Cluster muss für Peaks nach oben skaliert werden. Hiefür ist wichtig, dass du die zu erwartenden Traffic-Daten an deinen Hoster kommunizierst. Dabei ist die Frage zu klären: Wie viele Server muss ich mieten, dass mein Shop die prognostizierte Besucherzahl handeln kann? Wichtig ist, dass durch mehr Server dein Shop nicht schneller wird. Sondern die Kapazität regelt nur, wie viele Besucher gleichzeitig im Shop klicken können.

Ein weiterer wichtiger Nutzen des verteilten Setups ist die Redundanz. Sie verhindert eine Downtime des Shops aufgrund eines Server-Ausfalls. Architektonisch bedeutet dies, dass immer zwei Ressourcen mit der gleichen Funktionalität und Ausstattung gebaut sind. Eine ist aktiv und eine ist im Wartemodus, die dann im Fall des Ausfalls aktiv wird. 

Warum haben wir mit der Architektur gestartet? Weil, wenn dein Setup nicht verteilt ist, dies das erste Todo auf deiner Tech-Check-Liste ist. Du weißt es nicht? Sprich doch mit den Teams System Administration und Shop Entwicklung und vielleicht lässt du dir mal die Architektur beim Käffchen erklären. Todo lautet: Setup verteilt und skalierbar bauen!

Starten wir nun mit der Black Box Server-Technologie. Fragst du dich eigentlich wie schnell deine Hardware ist? Und welchen Impact diese auf die Performance haben? 

Unter dem Begriff Performance verstehen wir die gesamte Leistungsfähigkeit eines Shops. Hierzu zählen viele Faktoren unter anderem: PHP-Version und CPUs. Beide werden bis dato selten im E-Commerce öffentlich diskutiert. Was wir sehr schade finden, denn aus unserer Erfahrung heraus, haben sowohl Hardware als auch PHP-Version einen enormen Einfluss auf die Performance. Zu den PHP-Versionen ist zu sagen, dass sie CPU-Fresser und Sicherheitsrisiken sind. Ihr solltet immer eine supportete PHP-Version betreiben https://www.php.net/supported-versions.php

Dann zum Stand der Server-Technologie: Beim Server-Kauf muss der Hoster sich leider entscheiden. Ein Server hat entweder viele CPU-Kerne oder aber schnelle CPU-Kerne. Beides gleichzeitig geht nicht. Beim Hosting von PHP basierten Shops ist wichtig, Server einzusetzen, die eine hohe CPU-Taktung (MHz) haben. Grund hierfür ist, dass PHP-Systeme sequentiell arbeiten, d.h. Prozesse werden nacheinander abgearbeitet. Dafür braucht die Hardware eine hohe Frequenz, um schneller abarbeiten zu können. 

Jetzt fragst du dich, wie du herausfinden kannst, welchen Server-Typ dein Provider einsetzt? 

Und welchen Impact deine PHP Version hat ? Dann kannst du dies hier testen. CPU & PHP  Benchmark Seite verlinken. 

Aus diesem Absatz können folgende Todos für dich herausfallen: 

  • Check PHP-Version und ggf. Update 
  • oder CPU-Benchmark-Check und dann das Telefonat mit Provider für Beratung zur Veränderung
  • oder ganz einfach: Umzug zu unserer eCommerce PaaS

ScaleCommerce startet für Dich die Performance Offensive. Und zwar genau an den Painpoints PHP-Version und Server-Auswahl

Werde Teil der Performance Offensive

Abschließend widmen wir uns jetzt dem Thema Höhe der Ressourcen. Wieviele CPUs benötigt mein Shop? 

So viele wie verbraucht werden! Das ist jetzt eine schwammige Aussage, aber so ist es. Die Illusion, dass mehr CPUs bessere Performance bedingen, müssen wir euch leider rauben. Der Bedarf an Ressourcen kann viele Ursachen haben. Es können externe Faktoren wie zum Beispiel Traffic sein. Oder aber interne, wie eine Query, die viel zu lange braucht. Für eine genaue Justierung der Ressourcen bedarf es immer einer Analyse des Shops und der Infrastruktur. Hierfür sind Tools wie bsw. Tideways und Zabbix unerlässlich. Sie zeigen dir Bottlenecks im Shop und im Cluster. Wir bei ScaleCommerce optimieren in 2-Tages-Workshops. Am ersten Tag stellen wir mit den Shop-Entwicklern das Setup auf den Kopf. Es werden Server analysiert und die Seiten-Typen des Live-Shops untersucht. Das Ergebnis ist eine Liste von Schwachstellen. An Tag zwei erarbeiten und setzen wir Lösungen für diese um. 

Allerdings ist die Performance eine Disziplin, die einer kontinuierlichen Pflege bedarf. Jeder Shop, der heute rasend schnell ist, wird in einem Jahr langsam sein – wenn man ihn nicht kontinuierlich pflegt und optimiert. Guter Code braucht weniger Ressourcen.

Todo: 

  1. Frag nach einer Analyse aller Seitentypen deines Live-Shops (bspw. mittels Tideways), nach einer Analyse aller Nodes (beispielsweise mittels Zabbix). Und schau’ dir gemeinsam mit deinen Teams die Daten an. Welche Stellen sind auffällig langsam? Zu bestimmten Uhrzeiten? 
  2. Wichtig für den Black Friday ist, dass ihr eure Traffic-Daten aus den Vorjahren nutzt, um eine Prognose für die kommenden Kampagnen zu kalkulieren. Teilt diese eurem Projektmanager beim Hoster mit. Wichtig sind hier Prognosen zu Traffic, Anzahl der Bestellungen und Zeiten der Kampagnen. Dies gilt auch für alle anderen Kampagnen.

Für einen kostenlosen Check empfehlen wir dir Commerce Score. Das Tool analysiert für dich unterschiedliche Seitentypen deines Shops und bewertet diese hinsichtlich der Performance. Die Analyse empfiehlt dir konkret an welchen Stellen dein Shop optimiert werden sollte, sowohl für Desktop als auch für Mobile.

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Die Autorin
Eva Maria Haag
Partner Managerin
ScaleCommerce
Eva ist BWLerin mit absoluter Dienstleistungs-DNA. Seit drei Jahren im Team ScaleCommerce verantwortet sie die Bereiche Partner Management und Sales.

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