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5 Dinge, die Du jetzt tun solltest, um Dein E-Mail-Marketing optimal aufzustellen

Der Virus hat uns alle erwischt. Was folgt daraus: Wir sitzen alle im selben Boot. Jetzt ist auch die Chance, sich gut zu positionieren, und das E-Mail-Marketing neu aufzustellen. In diesem Artikel stelle ich Dir fünf Trends und Handlungsempfehlungen für Profi E-Mail-Marketer vor.

Kennst Du diese Sätze?: „In jeder Krise steckt auch eine Chance!“, „Es gibt keine schlechten Zeiten, es gibt nur schlechte Verkäufer!“, „Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für gute Verkäufer!“

Gastbeitrag: So startest Du im E-Mail-Marketing so richtig durch nach der Coronakrise - partner, allgemein-en, e-commerce, news

Ja, stimmt schon alles. Trotzdem: Alle diese Sprüche hören sich doch sehr nach gesundbeten an, und für viele Menschen und Unternehmen, die sich in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, klingen sie wie Hohn. Andererseits: Bangemachen gilt nicht. Und eines merkt man gerade sehr deutlich: Selten wurde schneller entschieden, sei es in der Politik oder natürlich auch in Unternehmen. Plötzlich gehen Dinge, um die man vorher monatelang gerungen hat, ganz flott. Und zwar einfach deshalb, weil man entscheiden MUSS, weil Druck da ist. Umso besser, wenn man Entscheidungen auf Basis einer sauberen analytischen Grundlage fällen kann – hier zeigt sich der Wert von Systemen wie econda im täglichen Einsatz. Und das ist zumindest für Menschen, die etwas bewegen wollen (also mutmaßlich alle Leser dieses Blogs) eine gute Nachricht.
Und natürlich gibt es ein paar Marketing-Themen, mit denen Du jetzt punkten kannst, um Dich und Dein Unternehmen in eine möglichst gute Position zu bringen. Deshalb liest Du jetzt fünf Dinge, die Du JETZT tun solltest, um Dein E-Mail-Marketing optimal aufzustellen.

1. Baue Deinen Verteiler aus!

Das ist der wichtigste Rat, den man jedem E-Mail-Marketer geben kann. Und jetzt ist eine besonders gute Zeit dazu. Warum: Weil man aktuell sehr günstig Reichweite bei Google, Facebook und Outbrain kaufen kann. Die Preise sind massiv gesunken – mehr Menschen sind online, gleichzeitig haben viele Unternehmen ihre Marketing-Budgets kräftig reduziert – also gehen die Preise runter. Genau jetzt ist die perfekte Zeit, um zum Beispiel über Gewinnspiele, die online beworben werden, neue E-Mail-Adressen einzusammeln. Deinen Verteiler kannst Du übrigens in zwei Richtungen ausbauen: Hinsichtlich seiner Größe, aber auch hinsichtlich seiner Detail-Tiefe. Die Informationen, wer sich für was interessiert, welcher soziodemographischen Gruppe ein Mensch angehört, was er schon gekauft hat …. sind extrem wertvoll, um ihn künftig mit maßgeschneiderten, relevanten Informationen anzuschreiben.

2. Erhöhe die Frequenz Deiner Mailings!


Content ist King. Aber Sichtbarkeit ist Queen (und wir wissen wer die Hosen anhat!). Hör nicht auf den Quatsch, dass man nicht so oft Mails verschicken soll, weil man „die Leute nervt“. Wenn sie ernsthaft genervt sind, werden sie sich abmelden. Und sie sind genervt, wenn sie gelangweilt oder schlecht informiert werden. Du kannst Deine Mailfrequenz deutlich erhöhen, wenn Du gute Inhalte lieferst. Es ist ganz einfach: Wenn Du einen Verteiler von 100.000 Personen mit einer Öffnungsrate von 25% einmal im Monat anschreibst, hat man 25.000 Sichtkontakte. Wenn Du denselben Verteiler 2x im Monat anschreibst, wird die Öffnungsrate etwas sinken, z.B. auf 20%. Und Deine Sichtkontakte, die Wahrnehmung Deiner Marke: Steigt von 25.000 auf 40.000 – das sind 60% plus.

Ergo: Erhöhe die Frequenz. Du musst nur auf zwei Dinge achten:

  • Abmelde-Quoten im Blick behalten und es nicht mit der Frequenzerhöhung übertreiben
  • Sorge für Inhalte, die zum Interagieren animieren, und nicht zum Abmelden.

3. Mache Relevanz zur Top-Priorität

Für mehr Relevanz müssen drei Dinge angepackt werden:

  • Investition in Dein CRM. Klar auch in die Technik, fast wichtiger sind jedoch Strukturen und Prozesse.
  • Profildaten anreichern, so gut es geht (natürlich muss dabei alles DSGVO konform sein). Sammeln dieser Daten an jeder Stelle, das ist genauso wichtig wie das Sammeln der Adressen selbst (siehe auch Punkt 1). Nutze z.B. Post-Click-Tracking (nicht nur der Klick im Newsletter wird gezählt, sondern auch alle weiteren Klicks auf der Website), rubriziere  die Klicks in den Mails, Abfrage bei jeder Gelegenheit dieser Infos, sorge für einen sauberen Abgleich mit dem CRM-System.
  • Verschicke  nicht einfach nur „Newsletter“. Lifecycle-Kampagnen, Trigger-Mails, Umfragen, Begrüßungsmails, Warenkorbabbrecher-Mails sind nicht außer Acht zu lassen. Hier kannst Du Dir ein großes Übersichts-Chart Alle E-Mail-Formate dieser Welt, wirklich alle!“downloaden  , in dem Dutzende möglicher Mailing-Spielarten aufgeführt sind.

Ganz besonders solltest Du dabei folgende Spielarten von Mails berücksichtigen, die sehr hohe Uplifts praktisch garantieren:

  • Next Best Offer (NBO): Damit lässt sich der Gesamtumsatz aus dem Onlinekanal schnell um mehr als 20% steigern.
  • Warenkorb-Abbrecher (WKA): Auch hier gilt: Clever gemacht können 40% bis 80% aller stehengelassenen Warenkörbe gerettet werden. Der Zusatzumsatz daraus ist enorm.

Gerade diese beiden Szenarien sind schnelle Einstiege in die Personalisierung Deiner E-Mail Kampagnen. Meist ist die Umsetzung mittels Widget schnell und unkompliziert. econda selbst bietet dafür ja eine maßgeschneiderte Lösung an die einen schnellen Start garantiert.

4. Kümmer Dich um wirklich gute Inhalte

Gute Texte sind das eine (wobei die immer weniger gelesen werden). Gutes Bildmaterial: auch klar. Aber hast Du schon mal überlegt, mit dynamischen Inhalten in Mails zu arbeiten? Das geht – mit Google AMP. Aktuell für Gmail (immerhin der größte Freemailer der Welt), künftig für mehr und mehr E-Mail-Clients.

Ein weiterer Top-Trend: Video-Mails. Nutze animierte Gifs, um in der Mail für Dynamik und Bewegung zu sorgen, und verlinke das auf Deinen Youtube-Kanal. Die Klickraten sind deutlich höher als bei statischen Mails.

5. Nutzen von Künstlicher Intelligenz, um Mails noch besser zu machen.

Der größte Engpass-Faktor für individuelle Ansprachen in E-Mails sind die Inhalte. Texte wurden bislang eben größtenteils „von Hand“ geschrieben und passende Produkte vom Marketer selbst ausgewählt. Aber gerade bei Produktbeschreibungen, wo die Shopdaten in Tabellenform vorliegen, kann KI gewaltig helfen. Ein Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob sich ein Schreinermeister oder ein Heimwerker für eine bestimmte Bohrmaschine interessiert. Mit dem Wissen aus allen Kanälen, WER der Empfänger ist und dem Wissen der KI, wie man unterschiedliche Empfänger mit angepassten Texten besser anspricht, kann man mit individuellen Produktempfehlungen in demselben Mailing verschiedene Menschen perfekt überzeugen.

Das funktioniert ohne Mehraufwand. Die Künstliche Intelligenz spielt selbstständig das optimal passende Produkt aus und wird in der Regel täglich trainiert. So garantieren Deep Learning Modelle immer eine zielgerechte Kundenansprache.

Weitere Anwendungsfälle für KI sind:

  • Optimierte Versandzeitpunkte, individuell für jeden Empfänger
  • Automatisch erstellte Betreffzeilen (kein A/B-Test mehr)
  • Artikelempfehlungen (wie die Next best Offer)
  • …. gerade hier steht uns noch einiges bevor!

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Der Autor

Gastbeitrag: So startest Du im E-Mail-Marketing so richtig durch nach der Coronakrise - partner, allgemein-en, e-commerce, news
Uwe-Michael Sinn
Geschäftsführer
MeisterLampe + Freunde
Tel.: +49 69 247 486 580

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