Intelligent Tracking Prevention: Welche Auswirkungen hat es auf Deine Webanalytics Daten mit econda?

Intransparentes Datensammeln, speziell im Internet steht nicht erst seit der Einführung der DSGVO in der Kritik. Auch Browserentwicklern ist das allzu wilde Datensammeln der ADtech und Martech Unternehmen ein Dorn im Auge. Der Plan: Kein Wilder Westen mehr, sondern eher die Ordnung wie, sagen wir der Deutschen Rentenversicherung? Datenanalyse ist für Dein Business aber immens wichtig, um Potenziale aufzudecken. Wir bei econda verdienen mit Datenanalyse unser Grillgut für den nächsten Grillabend. Für eine gute Analyse brauchen wir Daten.

Die Intelligent Tracking Prevention von Apple erschwert eine aussagekräftige Datenerfassung.

Was sich dahinter verbirgt und welche Auswirkungen sich daraus für Dein Business ergeben zeigen wir Dir hier. Hier schon Entwarnung. Mit econda kannst Du problemlos weiter Daten erfassen. In gewohnter Qualität und datenschutzkonform.

Intelligent Tracking Prevention und econda

Was ist Intelligent Tracking Prevention?

Die Intelligent Tracking Prevention wurde 2017 von Apple geboren und in den hauseigenen Safaribrowser eingebaut.  Apple verfolgt damit das Ziel, Third Party Cookies in ihrer Funktionsweise erheblich einzuschränken. Domainübergreifendes Tracking von Usern mittels Third Party Cookies ist damit nicht mehr möglich. Sicher kannst Du Dir denken, dass sich Anbieter diverser Softwarelösungen zur Datenerfassung, besonders die im Bereich der ADtech nicht besonders begeistert waren. Ein Workaround musste her. Aus diesem Grund übertrug man die Funktionsweise eines Third Party Cookies auf First Party Cookies und voilà. Die Datenerfassung funktioniert problemlos weiter. Seitdem gibt es einen regelmäßigen Schlagabtausch zwischen neuen Features der ITP und anderen Anbietern.

Falls Du mehr zu diesem Thema wissen willst, schau Dir den Blogbeitrag ITP 2.1 And Web Analytics von Simo Ahava an. Ziemlich interessante Facts zur Intelligent Tracking Prevention. Perfekt für den Deep Diver in Dir. 😉

Jetzt wird es spannend – 2019 ITP 2.1 wird ausgerollt.

Anfang des Jahres war das Apple nicht mehr genug. Der Safari Browser bekommt ein einschneidendes Update für alle Analytics Anbieter und für alle, die Daten erfassen und damit arbeiten. Ab sofort werden alle First Party Cookies nach 7 Tagen gelöscht.

Das Problem dahinter? Nach diesen 7 Tagen werden wiederkehrende Besucher als neue Besucher eingestuft. Wenn Du ein Webanalysetool nutzt, bedeutet dies für Dich eine Veränderung in den erfassten Werten. Du bekommst zwangsläufig höhere Besucherzahlen, da nach diesen 7 Tage auch wiederkehrende Besucher als neue Besucher gezählt werden. Vorausgesetzt er kommt über den Safaribrowser.

Vor allem Customer Journey Analysen und Attributionsmodelle leiden darunter. Denn wenn Deine Kunden länger als 7 Tage brauchen, um wieder auf Deinen Shop zu kommen kannst Du diesen Vorgang nicht erfassen. Warenkörbe werden nicht beibehalten usw.

Für Dich als econda Nutzer aber kein Problem

Du bist econda Nutzer oder planst einer zu werden? Dann nur zur. Mit econda Analytics kannst Du nämlich weiterhin problemlos alle Daten erfassen, die Du möchtest. Wie das geht? Wir speichern die Visitor ID Deiner Websitebesucher im Localstorage. Wir erkennen darüber Deine Websitebesucher reibungslos wieder. Customer Journey Analyse, Attributionsmodelle und volle Personalisierung sind dadurch problemlos möglich. Einzige Einschränkung: Das funktioniert leider nur für eine einzige Domain. Geht Dein Besucher auf einer Deiner Subdomains wird er als neuer Besuch gezählt.

Bedenke dabei auch immer. Es handelt sich ausschließlich um Daten, die über den Safari Browser erfasst werden sollen. Hast Du also nicht viele Besucher, die über Safari Deine Seite besuchen ist das Problem vielleicht gar nicht so groß.

Was erwartet uns in Zukunft? 

Aktion und Reaktion zwischen Browserherstellern und entsprechenden Martech und ADtech Anbietern haben sich in den letzten Jahren regelmäßig abgewechselt. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und wir sind gespannt, was kommt.

Mit ITP 2.2 steht bereits die nächste Stufe in der Pipeline.

Dieses verringert unter bestimmten Voraussetzungen die Laufzeit für Cookies sogar auf gerade einmal 24 Stunden. Digiday UK hat das Thema hier beleuchtet.WTF is Apple’s ITP 2.2 update.

Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das der gnadenlosen Datenerfassung den Kampf angesagt hat. Auch Mozilla ist dabei seine Tracking Protection aufzurüsten. Mit seiner standardisiert eingestellten Enhanced Tracking Protection ist der erste Schritt dazu bereits getan. Google selbst kündigte ebenfalls an, sich diesem Thema ausgiebig zu widmen. Hier bleibt natürlich abzuwarten, wie drastisch etwaige Maßnahmen tatsächlich ausfallen werden.

Wir freuen uns auf die zukünftigen Entwicklungen. Richtig gedachter Datenschutz ist schließlich eines unserer größten Anliegen. Nicht umsonst sind wir TÜV zertifiziert in diesem Bereich und sorgen dafür, dass wir alle Daten innerhalb Deutschlands verarbeiten.

Du willst mehr zu diesem Thema wissen? Dann ruf uns an oder schreib und ne Mail. Wir freuen uns auf Dich!

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