Die Vorweihnachtszeit hat begonnen: Die Fußgängerzonen füllen sich mit Menschen, die Geschenke für die Liebsten kaufen. Nicht nur die Geschäfte in den Innenstädten freuen sich über steigende Verkaufszahlen, längst wird eine Vielzahl der Präsente online bestellt.

Webseitenbesucher kommen über verschiedenste Kanäle auf einen Onlineshop. Viele davon sind bezahlt: Sei es Newsletter, AdWords oder Affiliate Partner. Die Bezahlung ist oftmals erfolgsbasiert, d.h. bei einer Conversion wird der jeweilige Kontakt beteiligt.

econda Tag Management System

Hatte ein Besucher nun in seiner Customer Journey mehrere Kontakte zu unterschiedlichen Partnern wird es schwierig: Wem soll die Bestellung zugeschlagen werden? Die einfachste Lösung: Alle beteiligten Partner werden voll vergütet. Diese sogenannte Mehrfachprovisionierung führt schnell zu hohen Kosten. Genau an diesem Punkt kommt ein Tag Management System, wie zum Beispiel der econda Tag Manager, ins Spiel.

Mit einem Tag Management System lässt sich auf einfache Weise eine sogenannte Cookie Weiche (auch Trackingweiche) abbilden, die dafür sorgt, dass Du regelbasiert bestimmen kannst, welcher Performance-Marketing-Anbieter den Zuschlag bei einer Conversion erhält. Natürlich kannst Du den Betrag auch aufteilen. Ganz wie Du möchtest.

Hierzu wurden unterschiedliche Provisionierungsansätze geschaffen. Drei bekannte Varianten möchte ich Dir nun etwas näher vorstellen.

Das sogenannte „Last Cookie wins“ Prinzip ist weit verbreitet und bevorzugt den letzten Kontakt vor Abschluss der Bestellung, da dieser den Kunden zum Kauf bewegt hat. Dieser bekommt die Provision für die Bestellung komplett zugeschlagen. Problematisch kann hier der sogenannte Gutscheinspam werden.

Weihnachtskekse richtig verteilen - Eine Cookie Weiche mit einem Tag Management System -

Der Gegensatz findet sich im „First Cookie wins“ Prinzip. Hier wird der Kanal bzw. Anbieter vergütet, der den ersten Kontakt verursacht und damit den Besucher auf deinen Onlineshop gebracht hat. Dieses Modell ist weniger verbreitet, da viele Kunden beim Erstkontakt noch keine direkte Kaufabsicht haben und sich in erster Linie informieren möchten.

Weihnachtskekse richtig verteilen - Eine Cookie Weiche mit einem Tag Management System -

Eine Kombination aus den beiden Modellen ist das sogenannte „Badewannen-Modell“. Die Provision wird über mehrere Kontakte aufgeteilt, wobei der erste Kontakt, sowie der letzte Kontakt vor der Bestellung einen gleichwertigen Anteil bekommen. Dazwischen liegende Kanäle in der Customer Journey werden in geringerer Höhe beteiligt, so dass sich eine U-förmige Visualisierung der Auszahlungshöhe ergibt, daher spricht man auch vom U-Modell.

Weihnachtskekse richtig verteilen - Eine Cookie Weiche mit einem Tag Management System -

Der Einsatz einer durch ein Tag Management System bereitgestellten Cookie Weiche auf der Bestellbestätigungsseite ermöglicht Dir nicht nur das Hinzufügen und Ändern einzelner Trackingpixel über eine Oberfläche, er schafft durch die automatisierte Zuordnung der Conversions eine höhere Transparenz zwischen Kanälen und macht Kampagnenerfolge direkt messbar.

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und würde mich freuen, wenn Du bald wieder hier vorbeischaust: In meinem nächsten Beitrag (erscheint am 14.12.2017) erfährst Du, wie sich mit einem Tag Manager eine Cookie Weiche mit einem sog. Basket Freeze zum Schutz vor Gutscheinmissbrauch umsetzen lässt und welche Vorteile dies für Deinen Onlineshop bietet.

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