Freitag 15 Uhr. Das Telefon in der IT klingelt: „Hallo hier ist Katja aus dem Marketing. Kann bitte jemand schnell das neue Remarketing-Pixel im Shop für die Halloween-Aktion einbauen? Da habt doch nur ihr Zugriff drauf. Infos hab‘ ich euch eben per Mail rübergeschickt. Wäre echt wichtig, da wir am Montag starten wollen.“

Damit macht man sich keine Freunde: Zeitdruck, keine Qualitätssicherung und das Ganze auch noch freitagnachmittags…

Pixelpflege leichtgemacht dank modernem Tag Management -
Geht das nicht auch anders? Klar geht es das und hier kommt „Pixelpflege“ mit einem Tag Manager ins Spiel. Doch was ist eigentlich Tag Management?

Im Online Marketing wird zu einem großen Teil Fremdanbieter Code (meist kleine JavaScript oder HTML-Schnipsel) verwendet, um zusätzliche Funktionalitäten wie Web-Analyse oder Conversion Tracking zu nutzen.

Ein Tag Manager bekämpft diesen Wildwuchs an einzelnen Code Snippets und ersetzt ihn durch einen einzigen, sogenannten Container. Innerhalb dieses Containers können einzelne Tags z. B. für Web-Analyse, Retargeting oder A/B Tests nach unterschiedlichen Regeln ausgelöst werden. Dieses Auslösen kann aufgrund gesammelter Daten über den Besucher, Informationen auf der Webseite oder einfacher Business Rules geschehen.

Das Ändern oder Hinzufügen von Tags erfordert keinen Eingriff in die Programmierung der Website mehr und geschieht über eine Benutzeroberfläche ähnlich einem Content Management System (CMS). Somit ist die Bedienung auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse möglich. Viele Tag Management Systeme verfügen über eine Sammlung an Vorlagen für häufig eingesetzte Tags wie große Retargeting- oder Affiliate-Netzwerke. Soweit, so gut: Doch warum braucht man das?

Ein Tag Manager ist jedem zu empfehlen, der

  • den Aufwand beim Austausch und Integration neuer Code Snippets senken möchte

  • alle Codeschnipsel über eine zentrale Oberfläche verwalten will

  • nicht an Release-Zyklen der IT gebunden sein will

  • Datenschutz und Compliance einhalten muss,

  • die Seitenladezeit senken will.

Kurzum: Wer im Online Marketing Umfeld schnell, dynamisch und gleichzeitig sicher agieren möchte, sollte einen Tag Manager, z. B. den Tag Manager von econda als super Alternative zum google Tag Manager, einsetzen.

Am Beispiel der Halloween Aktion:

Selber Freitag, 15 Uhr: Katja fügt das neue Pixel selbst per Copy&Paste in den Tag Manager ein und überprüft dessen Funktion direkt selbst auf dem Testsystem. Nachdem sie das Ergebnis zufriedenstellt, definiert sie noch, dass das neue Pixel pünktlich zum Start der Kampagne am Montag auf allen entsprechenden Seiten im Online-Shop aktiv wird.

Wie und warum sich ein Tag Manager für den Einsatz als Cookie Weiche eignet kannst Du demnächst in unseren Data News lesen Bis dahin: Happy Halloween und viel Spaß bei der Pixelpflege.

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