Wenn wir uns über das Thema „kanalübergreifende Personalisierung“ unterhalten müssen wir uns erst einmal darüber im Klaren sein, wie das typische Verhalten meiner Kunden aussehen könnte. Ein Beispiel:

Der Morgen

Ich sitze in der Bahn zur Arbeit. Natürlich mit dem Smartphone in der Hand. Zunächst werden Mails gecheckt. Ach, wieder so ein „Wir-vermissen-dich-Newsletter“ mit Gutschein. Habe ich da je etwas gekauft? Und wenn ja: was war es doch gleich? Auch egal…

Nun geht es in den Browser und es werden Nachrichten gelesen. Hey, Moment: Da ist doch eine Anzeige des Shops von gerade eben aus dem Newsletter. Stimmt, diese Hose habe ich, dann habe ich sie wohl dort gekauft. Mal schauen, was sie sonst noch so haben.

Also auf das Werbebanner geklickt und ein wenig im Shop gestöbert. Haben echt ganz coole Sachen!

Aber da ist auch schon meine Haltestelle. Jetzt wird erst einmal gearbeitet…

Der Mittag

In der Mittagspause wird noch mal kurz ein wenig gesurft – diesmal mit meinem Arbeitsrechner. Ich wollte doch noch mal nach diesem einen Pulli schauen.

Also, ab auf die Seite in den Online-Shop und direkt auf der Startseite lacht mich dieser Pulli mitsamt einer passenden Hose an. Die beiden Teile sollen es werden und ich möchte sie direkt heute Abend zum Ausgehen anziehen.

Gut, dass ich auf dem Heimweg bei einer Filiale vorbeikomme, dann schlage ich dort direkt zu.

Der Abend

Auf dem Heimweg also noch fix einen Abstecher in die Stadt. Toll, dass der Gutschein aus dem Newsletter einen scanbaren QR-Code enthält. Also das Smartphone an der Kasse vorgezeigt und die 10% gespart. Cool, dass das so funktioniert. Da kaufe ich wieder. Aber jetzt erst mal ins Kino.

Der nächste Morgen

Ich sitze in der Bahn zur Arbeit. Natürlich mit dem Smartphone in der Hand. Schon wieder ein Newsletter vom gestrigen Online-Shop. Jetzt werden mir die passenden Schuhe zu meinem gestern gekauften Outfit angezeigt.

Beim Lesen von Nachrichten wird mir auch wieder ein Werbebanner angezeigt. Ach, siehe da! Die gestern gekauften Klamotten sind nicht dabei! Das nenne ich mal gut gemachtes Bestandskundenmarketing.

Dies ist eine möglicherweise typische „Customer Journey“ eines Kunden.

Um diese zu erkennen und das daraus resultierende Wissen (Daten) zu nutzen ist es im ersten Schritt wichtig die Daten konsistent und datenschutzkonform zu akquirieren, im Optimalfall mit einer Tag Manager Lösung.

Dabei solltest Du darauf achten, dass die zur Datenakquise eingesetzte Lösung Dir auch den Vollzugriff auf Deine Daten erlaubt. Du musst der Eigentümer Deiner Daten sein. Neben einer Vielzahl von Datenschutzaspekten möchtest Du mit Deinem Wissen vermutlich nicht Deine direkten Marktbegleiter an diesem Wissen teilhaben lassen, oder?

Und was nutzt Dir das Wissen, wenn Du es nicht automatisiert in Deiner Recommendation Engine oder Deiner Personalisierungslösung (i. d. R. einer DMP) in Echtzeit nutzen kannst?

Was ist also zu beachten?

  1. Konsistente Datenakquise mit einer unabhängigen, datenschutzkonformen Lösung.
    Achte hier direkt auch auf die „realtime“ Fähigkeiten des Anbieters.
  2. Automatisierter Vollzugriff auf die akquirierten Rohdaten und zur schnelleren Weiterverarbeitung für Dich ebenso auf vorberechnete Aggregate.
  3. Realtime Datenschnittstellen auf die Daten zu Deiner Recommendation Engine und zu Deiner Profildatenbank bzw. Personalisierungslösung (DMP).
  4. Möglichkeiten des Datenzugriffs auf die Profildatenbank auch für Drittsysteme (POS, Mailmarketing, Call Center, …).

Du willst mehr dazu wissen?

Am 30.05. um 16:00 Uhr demonstrieren wir Dir die Umsetzbarkeit auch in einem Sonderwebinar zum Thema „Personalisierung mit der econda Audience Relationship Platform„.

Wir freuen uns auf Deine Fragen!

 

Verwandte Beiträge