In diesem Artikel möchte ich Dir die econda „Marker“ vorstellen. Welche Arten von „Markierung“ gibt es? Wie setzt Du diese effektiv für Deine Web Analyse ein?
Die econda Marker sind ein mächtiges Werkzeug und richtig eingesetzt erhältst Du durch die Marker eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Steuerung Deiner Onsite Marketing Kampagnen.
Die Analysen zu den Markern findest Du in econda Analytics unter „REPORTS –> MARKER“.

Generelles:

Das primäre Ziel der econda Marker ist es, Dein Onsite Marketing (Banner, Teaser, sonstige werbliche Elemente) im Onlineshop zu überwachen und die Performence der einzelnen Maßnahmen zu messen.
Marker funktionieren wie eine „Lichtschranke“ – sobald ein User einen Marker durch Klick oder Seitenaufruf aktiviert, registriert der Marker alle weiteren Aktionen innerhalb der Session und rechnet sich selbst 100% jeder Aktion zu. Innerhalb der Marker gibt es keine Hierarchie und auch keine Attributierung, bei der man eine unterschiedliche Gewichtung vom ersten bis zum letzten Kontakt einstellen könnte. Jeder aktivierte Marker erhält 100% jeder Aktion innerhalb einer Session.

Marker erlauben es Dir einzuschätzen, wie erfolgreich Dein Onsite Marketing funktioniert und wie es sich im Laufe der Zeit verändert und hoffentlich verbessert.

Durch die Eigenschaft der Marker, sich selbst 100% jeder Aktion zuzuweisen, geben Dir die Marker Anhaltspunkte für die Nutzung und Interaktion mit den Teasern und Funktionen Deines Webshops.
Für ein exakte Performance Messung und eine interne „Onsite-Multichannel-Analyse“ empfehlen wir die econda Funktion „internen Kampagnen“. Die Anlage von „internen Kampagnen“ funktioniert ähnlich wie Du es aus den Bereichen SEA, Affiliate, Display, usw. kennst – meld Dich gerne wenn Du mehr dazu wissen magst.

Arten von Marker:

Es gibt zwei Arten, wie Marker genutzt werden können:

  • durch Klick auf ein aktives Element (onclick Event)
  • durch Seitenaufruf der Zielseite

onclick Event:

Das onclick Event ist wohl die häufigste Integrationsart, da sie direkt an ein aktives Element wie z.B. einen Banner oder Teaser angehängt und durch Klick auf das Element aktiviert wird.
Der Vorteil liegt darin, dass die Integration i.d.R. ohne einen Entwickler vorgenommen und der Name der Markierung direkt vergeben werden kann, ohne bei jedem Wechsel der Onsite Marketing Maßnahmen die Entwicklung konsultieren zu müssen.

Achte bei der Vergabe der Namen auf eine saubere Struktur, diese erleichtert Dir später die Auswertung ungemein. Die Namen der Marker in den Analysen sind Drill-Down fähig, analog z.B. zu den Kampagnen-Namen, so dass Du Dich in die einzelnen Hierarchie-Ebenen reinklicken und verschiedene Ebenen auswerten kannst.

Seitenaufruf:

Mit dem Erreichen der Zielseite wird der Marker gesetzt. Das kann z.B. eine Landingpage sein.

Ebenso kannst Du bei der Methode diese Funktion kreativ „missbrauchen“, um z.B. Gutscheincodes oder die Zahlungsmethode auf der Bestellbestätigungsseite zu übergeben. 😉

Auswertungen:

Die Analyse „Überblick“ macht seinem Namen alle Ehre: hier erhältst Du einen guten ersten Überblick über die Performance Deines Onsite Marketings. Nutze hier auch die Tabellensumme und den Anteil an der Verteilung, um die einzelnen Anteile pro Marker und Kennzahl zu bewerten. Neben dem generellen Überblick empfehle ich Dir, Dir auch spezielle Trend Analysen für die Kennzahlen Besuche und Umsatz zu erstellen

Der unschlagbare Vorteil der Trend Analyse liegt darin, dass Du sofort erkennst, ob die Marketing Aktion noch auf das Interesse Deiner Nutzer stößt. In der Abbildung siehst Du die Kennzahl „Besuche“ je Marker. Sehr schön ist das sinkende Interesse der Nutzer an einzelnen „Markern“ (Teasern, Funktionen, …) zu erkennen. Mit dieser Analyse schaffst Du die Entscheidungsgrundlage dafür, wie lange Du bestimmte Onsite Marketing Aktionen laufen lassen solltest.

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Ich hoffe, dass ich Dir hier viele nützliche Tipps geben konnten und dass Dir diese Tipps Deinen Arbeitsalltag erleichtern.

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