Im Shop Monitor können Sie mit Hilfe von Segmenten Ihre Analysen noch viel feingranularer darstellen und auswerten, als Sie dies vielleicht aktuell tun. Dieser Blogbeitrag soll Ihnen mit ein paar Praxisbeispielen helfen, diese Funktion zukünftig (noch) intensiver nutzen zu können.

Generelles

Ein Segment ist ein Abschnitt bzw. Ausschnitt einer Daten-Gesamtheit. In der Webanalyse wird bei der sogenannten Segmentierung eine Metrik, Auswertung oder Analyse nach verschiedenen Dimensionen zerlegt. Für den econda Monitor Nutzer gibt es mehrere Möglichkeiten Daten bedarfsgerecht zu segmentieren: Zum einen direkt bei der konkreten Analyse über Filter. Dies ist in der Regel für viele Bedarfsfälle ausreichend und kann schnell ohne große Vorüberlegungen durchgeführt werden. Für komplexere Segmentierungen werden die Segmente über das Konfigurationsmenü definiert. Diese Segmente stehen dann für nahezu alle Analysen zur Verfügung.

Der große Vorteil von Segmenten ist, dass Sie verschiedene Scopes auswählen können. Damit können Sie beispielsweise:
– auf die Seitenaufrufe der Startseite filtern
– sehen, was die Leute in dem Besuch getan haben, indem sie die Startseite gesehen haben
– sehen was Besucher, die in einem Besuch die Startseite gesehen haben, bei anderen Besuchen auf Ihrer Seite gemacht haben.

Arbeiten mit den Segmenten

Um ein Segment erstellen zu können, müssen Sie übrigens über einen econda Shop oder Site Monitor PLATINUM verfügen. Ist dies der Fall, so finden Sie einen entsprechenden Menüpunkt in Ihrer Konfiguration unter „Daten“.

Klicken Sie als Erstes auf „Neues Segment erstellen“, woraufhin sich die Ansicht „Segment bearbeiten“ öffnet. Vergeben Sie jetzt im Feld „Name“ einen eindeutigen Namen für Ihr Segment. Im Bereich „Filtereinstellungen“ können Sie nun optional weitere Filter (für eine ODER-Verknüpfung) oder Gruppen (für eine UND-Verknüpfung) hinzufügen.
Bevor Sie Ihr fertig erstelltes Segment abspeichern, können Sie mit einem Klick auf „Aktualisieren“ in der Vorschau noch abschließend prüfen lassen, ob Ihre Einstellungen auch Sinn ergeben, bzw. in der Praxis Ergebnisse zurückspielen würden.

Praxisbeispiele

Der „Klassiker“ unter den Segmentierungsmöglichkeiten ist sicher der Warenkorbabbrecher. Dieser definiert sich im Shop Monitor wie folgt.
Ein Besucher muss innerhalb eines Besuchs:
● mindestens ein Produkt in den Warenkorb gelegt haben
und
● innerhalb dieses Besuchs keine Bestellung getätigt haben.

Wenn Sie nun die Konfiguration verlassen und im Hauptmenü des Shop Monitors einen beliebigen Report (z.B. „Überblick“) öffnen, können Sie links über die Toolbar Ihr neu erstelltes Segment auswählen und schließlich anwenden.

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Noch ein kleiner Insidertipp: Die Segmentkonfiguration öffnet sich in Layern über der aktuellen Analyse. Somit ist ein neues Segment nicht direkt auswählbar. Aktualisieren Sie kurz die Ansicht durch einen Klick auf „Anwenden“ in der linken Toolbar.

Weiteres Beispiel

Mit einem Segment können Sie z.B. auch alle Besucher aus der Masse herausfiltern, die Ihren Shop mit einem speziellen Endgerät besucht und gleichzeitig auf einer bestimmten Seite eingestiegen sind.

Natürlich lassen sich mit den Segmenten auch weitaus komplexere Aufgabenstellungen umsetzen. Probieren Sie doch einfach ein wenig herum und lassen Sie Ihrer Phantasie dabei freien Lauf.

Ausführliche Infos zu den Segmenten und weitere Anwendungsbeispiele finden Sie übrigens auch in der Online-Hilfe Ihres econda-Accounts.

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