Alle Jahre wieder erreichen die Umsätze des Versandhandels zur Weihnachtszeit die jährlichen Höchstwerte – das Weihnachtsgeschäft. Dieser „Umsatz-Peak“ zum Ende des Jahres ist auch im Online-Handel zu beobachten. In diesem Artikel erfährst Du, welche Dinge Du beachten solltest und wie Web-Analyse Dir dabei helfen kann, Deine (Vor-)weihnachtlichen Strategien zu optimieren.

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Riesige Potenziale zur Weihnachtszeit
Im Lauf der letzten Jahre sind die weihnachtlichen Umsätze, ebenso wie die Umsätze im Online-Handel allgemein, stetig und deutlich gestiegen. Und wie jedes Jahr stellt sich für den Shop-Betreiber die Frage, welche Maßnahmen erforderlich sind, um von dem Kuchen Weihnachtsgeschäft ein möglichst großes Stück abzubekommen.

Wart ihr auch schön brav? Basics gelten auch zur Weihnachtszeit
Die „üblichen“ Regeln für Online-Shops gelten selbstverständlich auch für die Weichnachtzeit: achte auf die Benutzerfreundlichkeit (Usability) Deines Shops, sprich die richtige Zielgruppe an (Targeting) und überprüfe mit einem professionellen Web-Analyse-Tool kontinuierlich den Erfolg Deiner Maßnahmen sowie die generelle Entwicklung Deines Shops.

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Was macht den Unterschied aus? Wie stellt sich die Nutzersituation speziell zur Weihnachtszeit dar?
Versetz Dich zunächst einmal in die Lage Deiner (potentiellen) Kunden: Die Nutzungssituation Deines Online-Shops unterscheidet sich zu den anderen Zeiten im Jahr in einigen zentralen Punkten

  • Druck: Das kennt wohl jeder aus eigener leidvoller Erfahrung; anders als bei individuellen Terminen wie Geburtstagen oder beim Einkauf für sich selbst, müssen bis zu dem Fixpunkt „Heiliger Abend“ viele Geschenke besorgt, verpackt und auf den Weg gebracht werden.
  • Fixer Termin: Beim individuellen Einkauf ist die Lieferung oftmals zeitlich unkritisch. Liefertermine müssen nicht auf den Tag (oder gar die Stunde genau) fest stehen
  • Reizüberflutung: Zu keiner anderen Zeit im Jahr wird der Kunde mit mehr Reizen, Werbung und Konsumbotschaften bombardiert als zu dieser Zeit – eine Herausforderung für den Händler, in dieser Kakofonie nicht unter zu gehen

Deine Aufgabe als Shop-Betreiber besteht also darin, Deinen Kunden ein Einkaufserlebnis zu bieten, das negative Randbedingungen weitestmöglich abmildert und andererseits ein positives und entspanntes Einkaufserlebnis ermöglicht.

Vertrauen schaffen
Du solltest, im Rahmen der Möglichkeiten eines Online-Shops, ein entspanntes Umfeld schaffen. Dazu gehört, natürlich je nachdem wie weit das zu Deinem Zielpublikum passt, auch ein weihnachtliches Ambiente auf Deiner Seite zu schaffen. Selbstverständlich sind Schneeflöckchen auf der Seite eines Heavy-Metal-Shops nicht unbedingt so passend wie auf der Website eines Fachhandels für Deko-Materialien.
Achte jedoch auch hier auf die unterstütze Technik bei den Browsern Deiner Nutzer – habest Du viele Besucher, die mit iPhone oder ähnlichem auf Deinen Shop zugreifen, solltest Du auf den Einsatz von Flash verzichten (in econda Analytics findest Du Informationen zu unterstützen Browser-Techniken Deiner Besucher übrigens unter Technik und Mobile Tracking). Dennoch ist ein freundliches, dem Anlass angepasstes Design ein erster Schritt, der dem Besucher auf den ersten Blick signalisiert, dass auf dieser Seite Aktionen im Rahmen des Anlasses zu erwarten sind.
Um Vertrauen aufzubauen, sind Information und Transparenz wichtig: Mehr noch als im üblichen Tagesgeschäft müssen zentrale Eckdaten der Lieferung verbindlich geklärt werden:

  • Lieferzeit: Bis wann kann der Kunde verbindlich mit der Lieferung der Bestellung rechnen. Bis wann muss spätestens bestellt werden, damit die Lieferung sicher bis Heilig Abend ankommt
  • Möglichkeiten der Express-Lieferung: Kann der Kunde den Versand beschleunigen? Kann ich Overnight bestellen?
  • Versandkosten: Je nach Versandart können die Versandkosten das Geschenk-Budget sprengen – kommuniziere die anfallenden Kosten transparent und möglichst auch auf der Produktdetailseite
  • Umtauschmöglichkeiten: Neben den ohnenhin selbstverständlichen und vom Gesetzgeber vorgeschrieben Möglichkeiten zum Umtausch, Rückgabe, Garantie etc. kannst Du Deinen Kunden erweiterte Rückgabemöglichkeiten einräumen und diese vor allem erklären: Kann der Beschenkte selbst auch Umtauschen oder nur der Besteller? Welche Fristen gelten? Wie ist das mit den Versandkosten beim Umtausch?
  • Kontaktaufnahme: Selbstverständlich erfüllt Dein Shop bereits alle Anforderungen an die Impressumspflicht – dennoch solltest Du in der Weihnachtszeit, wenn (hoffentlich) viele potentielle Neukunden Deinen Shop besuchen, deutlich auf alle Kontaktmöglichkeiten hinweisen und ggf. auch einen Rückruf-Service sowie telefonische Beratung anbieten, soweit dies personell möglich ist

Was Du außerdem anbieten kannst:
Um neben der Pflicht auch die Kür zu bestehen, kannst Du Deinen Kunden weitere Hilfestellungen und Services anbieten:

  • Kreiere weihnachtliche Produkt-Bundles: dies kann neben klassischen Empfehlungen „zu X passt Y“ auch bedeuten, dass Du noch eine kleine Aufmerksamkeit beilegst
  • Empfehlungen, die passen: Mit einer professionellen Recommendation-Lösung, wie Cross Sell von econda, kannst Du sicher stellen, dass Deinen Kunden nur passende Empfehlungen vorgeschlagen werden. Berücksichtige hierbei die Besonderheiten der Jahreszeit.
  • Hilf Deinen Kunden bei der Produktauswahl: Nicht jede Großmutter weiß, welche Musik für den 13jährigen Enkel gerade angesagt (aber dennoch jugendfrei) ist. Viele Menschen sind dankbar für passende Anregungen – bieten Geschenk-Kategorien oder einen interaktiven Assistenten an
  • Achte auf die Performance Deines Shops: Wie bereits erwähnt, sind Weihnachts-Shopper häufig gestresst und in Eile. Erspare Deinen Kunden nervenaufreibende Wartezeiten und stell sicher, dass Dein Shop auf den Weihnachts-Ansturm auch technisch vorbereitet ist.

Viel Erfolg beim Weihnachtsgeschäft!

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